Haus Bethanien in Mannheim

„Hoffnung stärken – Wege finden“ – unter diesem Motto steht das Haus Bethanien Menschen in unterschiedlichen Notlagen zur Seite: Wohnungsnot und soziale Schwierigkeiten, psychische und körperliche Erkrankungen und Suchtprobleme. Auf dem Hintergrund dieser Notlagen wird für manche Menschen die Bewältigung des normalen Alltags unmöglich. Sie brauchen Unterstützung. Diese wird vom Haus Bethanien als ambulante Unterstützung im Rahmen des Betreuten Wohnens im eigenen Wohnraum der Betroffenen angeboten.

Reicht das nicht aus, gibt es intensivere Unterstützungsmöglichkeiten in vier Wohnheimen mit drei stationären Betreuungsformen, bei denen das Betreuungspersonal rund um die Uhr anwesend ist. Ein multiprofessionelles Team aus Fachkräften wie Sozialarbeiter/-innen, Psychologin, Ergotherapeut/-innen, Krankenpfleger/-innen und Betreuungshilfskräften unterstützt die Betroffenen individuell in allen Lebensbereichen bei der Bewältigung ihres Alltags. Das Ziel ist dabei immer, die Handlungsfähigkeit der betreuten Menschen zu stärken und eine Teilnahme am normalen Leben zu ermöglichen.

Jede/r Bewohner/-in hat eine feste Bezugsperson, denn ein persönliches Vertrauensverhältnis ist eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Entwicklungsprozesse. Gemeinsam werden Hilfepläne mit klaren Zielen erarbeitet und umgesetzt. Vielfältige Angebote zur Tagesstruktur sind dabei wichtige Elemente.

Für Menschen, die ohne Alkohol leben müssen oder wollen, stehen alkoholfrei geführte Wohnbereiche zur Verfügung. Dort und in den Gemeinschaftsräumen ist der Alkoholkonsum nicht gestattet. In den übrigen Wohnbereichen ist mäßiger Alkoholkonsum auf dem Zimmer erlaubt.

„Nasse“ Alkoholiker integrieren und begleiten wir nach Möglichkeit auch in ihren Krisen und Zeiten intensiven Alkoholkonsums. Wir versuchen, sie zu einer Verringerung des Alkoholkonsums bzw. zur Abstinenz zu ermutigen. Außerdem bieten wir im Haus eine Gesprächsgruppe für trockene Alkoholiker an.