Wohnen und Alltagsgestaltung

Medizinische Versorgung | Ein Großteil unserer Heimbewohner/-innen leidet unter schweren chronischen Krankheiten wie z.B. Diabetes, Herzerkrankungen oder Psychosen. Viele vergessen, ihre Medikamente einzunehmen. Sie vernachlässigen die nötigen Arztbesuche oder können die Anweisungen des Arztes nicht selbständig verstehen und umsetzen. Deshalb halten wir Kontakt zu Ärzten und Krankenhäusern, vermitteln u.a. ambulante Krankenpflege und Krankengymnastik und und leisten Hilfe bei der Medikamenteneinnahme.

Körperhygiene | Wir achten darauf, dass alle Heimbewohner/-innen genügend Kleidung besitzen und diese regelmäßig wechseln. Viele müssen auch ans regelmäßige Duschen erinnert werden oder benötigen direkte Hilfe bei der Körperpflege. Die Kleidung der Heimbewohner/- innen wird im Haus gewaschen. Auch Bettwäsche und Handtücher werden regelmäßig gewechselt.

Wäsche

Zimmerhygiene | Viele unserer Heimbewohner/-innen neigen zur Verwahrlosung und benötigen Hilfestellung, um ihr Zimmer in Ordnung zu halten. Manchmal ist dieses Problem mit den dahinterstehenden Ursachen ein wesentlicher Grund, der zum Verlust der eigenen Wohnung geführt hat. Die zuständigen Mitarbeitenden erinnern ans Aufräumen und „entrümpeln“ mit den Bewohnern überquellende Schränke. Sie geben Anleitung, dass die Bewohner/-innen ihr Zimmer möglichst selbst reinigen. Auch der Reinigungsdienst leistet ganze Arbeit, damit die Häuser in einem sauberen Zustand sind.

Verpflegung | Viele neue Heimbewohner/-innen haben sich zuvor auf Grund ihrer Sucht oder ihrer psychischen Probleme nur unregelmäßig ernährt. Unsere Küche bietet drei Mahlzeiten am Tag an. Zusätzlich gibt es nachmittags Kaffee und Kuchen. Auch Diätkost können wir bei Bedarf anbieten. Für Bewohner/-innen, die sich auf ein Leben in der eigenen Wohnung vorbereiten, stehen im Haus Kleinküchen zur Einübung der Selbstversorgung zur Verfügung.

Küche